Wie kann die „Generation Indoor“ für optimale (Wohn-)Gesundheit sorgen?

Das Trio für Ihr Wohlgefühl

Das Trio für Ihr Wohlgefühl

Licht, Luft und Temperatur sind wesentliche Faktoren für das Wohnklima

Wie kann die „Generation Indoor“ für optimale (Wohn-)Gesundheit sorgen? Wir untersuchen die wichtigsten Wohlfühlfaktoren und ihre Auswirkungen.

 

Tageslicht, gute Luft und angenehme Raumtemperaturen– drei wesentliche Bausteine menschlicher Lebensgrundlage. Aber warum sind sie so wichtig? Welche Auswirkungen haben sie – einzeln betrachtet – auf die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden des Menschen?

Faktor 1: Das Tageslicht

Seit Urzeiten zieht es uns zum Licht – und das hat seinen Grund, denn Tageslicht bedeutet mehr als Lebensfreude und gute Laune.

Vom Licht gesteuert…

Zahlreiche Studien belegen, dass Tageslicht die Produktivität und Leistungsfähigkeit des Menschen beeinflusst. Experten schätzen zudem, dass bis zu 30 % der Weltbevölkerung unterschiedlich stark an einer saisonal-affektiven Störung leiden, die auf Lichtmangel zurückzuführen ist. Landläufig wird sie als „Winterdepression“ bezeichnet – bei der Therapie werden Tageslichtlampen ab 1.000 Lux eingesetzt. Mit Blick auf die Indoor-Generation könnte dieses Problem durchaus noch häufiger auftreten.

… und reguliert

Das menschliche Auge ist ein wahrhaft „multiples“ Sinnesorgan, denn es nimmt auch Reize auf, die nicht nur mit dem Sehen in Verbindung stehen. Mithilfe von Tageslicht wird z. B. auch die Ausschüttung von Hormonen und Neurotransmittern im Gehirn reguliert. Der Spiegel des Stresshormons Cortisol wird dadurch genauso beeinflusst wie die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Das bedeutet wiederum: Hält man sich in unzureichend mit Tageslicht versorgter Umgebung auf, werden genau diese Vorgänge im Gehirn beeinträchtigt und wir geraten aus dem Gleichgewicht.

Ein Lichtblick für Ihr WohlbefindenVitamin D

Vitamin D hat eine zentrale Funktion für die menschliche Gesundheit und ist an zahlreichen Regulierungsprozessen beteiligt. Der menschliche Körper kann es mit Hilfe von Sonnenlicht selbst herstellen. Bei Menschen, die sich regelmäßig im Freien aufhalten, produziert die Haut bis zu 80 bis 90 % des Bedarfs an Vitamin D selbst. Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel wird bei Erwachsenen mit einer gesteigerten Anfälligkeit für körperliche Erkrankungen in Verbindung gebracht.

Die innere Uhr

Eine funktionierende innere Uhr ist wichtig für die GesundheitDer menschliche Körper verfügt über eine „innere“, biologische Uhr, die ganz stark vom Tageslicht abhängig ist. Damit sie beständig funktioniert, müssen die Lichtverhältnisse auf die tagsüber und nachts natürlich vorhandene Lichtmenge abgestimmt sein. Sie denken, diese innere Uhr kann doch bestimmt überlistet werden? Weit gefehlt – wir sind hier seit Urzeiten genetisch geprägt, und diese Gene sorgen dafür, dass die biologische Uhr wie ein selbsterhaltender Prozess auf zellulärer Ebene funktioniert. Für diese Erkenntnis erhielten Wissenschaftler 2017 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin.

 

Faktor 2: Frische Luft

Für die Indoor-Generation ist die Luftqualität ein genauso wichtiger Faktor die Versorgung mit Tageslicht. Die Konzentration der Schadstoffe in Innenräumen ist häufig 2,5- bis 5-mal höher als draußen im Freien – so nimmt man große Mengen an CO2, Feuchtigkeit und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC’s) mit der eingeatmeten Luft auf. Folgen wie Schwindelgefühle und Kopfschmerzen oder auch ein gesteigertes Asthmarisiko sind oft auf schlechte Luftqualität zurückzuführen. Umso wichtiger sind daher entsprechend gut belüftete Innenräume  – damit tun Sie Ihrer Gesundheit einen großen Gefallen.

Ein durchdates Belüftungskonzept sorgt für das optimale Raumklima
Intelligente Fenster mit integrierte Belüftungssteuerung sorgen für ein optimales Raumklima.

Natürliche Lüftung

Auch wenn Sie denken, die Luft im Raum wäre ohnehin angenehm, frisch und riecht gut: Schlechte Luftqualität lässt sich nur bedingt messen und erspüren. Sprich, wir merken oft gar nicht, dass etwas nicht stimmt. Häufiges Lüften ist also unbedingt zu empfehlen – auch wenn Sie subjektiv denken, die Luftqualität sei in Ordnung. Abhilfe schaffen hier auch intelligente Fenster mit integrierter Belüftungssteuerung, die im programmierten Zeitraum für Frischluftzufuhr sorgen.

Faktor 3: Angenehme Temperaturen

Hier gilt es oft unterschiedliche Interessen unter einen Hut zu bringen. Wohlfühltemperaturen sind sehr subjektiv und speziell bei Männern und Frauen schon von Natur aus sehr verschieden. Ein weiterer Faktor: Wer bei den Energiekosten sparen will, lebt oft in schlecht beheizten Wohnräumen, so eine Erkenntnis des Healthy Homes Barometers (2016). Dabei stimmen die meisten Menschen nur darin überein, dass nachts eine Temperaturabsenkung als angenehm empfunden wird.

Faustregel für Raumtemperaturen:Schlafzimmer: 16 bis 19° C

Wohnzimmer: 20 bis 22° C

Kinderzimmer und Bad: 23° C

Küche: 18 bis 19° C

Licht, Luft, Temperatur - die Troika für Wohngesundheit

 

Das Ziel von VELUX ist es, Ihre Lebensräume mit Licht und Luft zu versorgen und so Ihren Wohnkomfort zu verbessern. Achten Sie dennoch auf eine möglichst intakte Balance zwischen „drinnen und draußen“ und gönnen Sie sich immer wieder Aufenthalte in unserer schönen Natur.

 

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